Verbreitung des Wolfes

Der Wolf mit seinen verschieden Unterarten ist in sehr vielen Gebieten verbreitet. Allerdings ist die Population vieler Wolfsarten heut so gering, das viele Wolfsarten entweder schon ausgestorben sind oder vom aussterben bedroht sind.

Generell kann man sagen, dass der Wolf ein sehr intelligentes Tier ist und sich sehr schnell an wechselnde Bedingungen anpassen kann. So ist beispielsweise der Polarwolf an extrem raue Wetterbedingungen, wie auch extreme Nahrungsknappheit gewöhnt hat. Das andere Extrem ist der Ägyptische Wolf, der zumeist in Halbwüsten zuhause ist. In Halbwüsten herrschen auch andere Jagdbedingungen für den Wolf und obwohl er eigentlich Fleischfresser ist, kann er sich auch mit Beeren oder Ähnlichem „vegetarischen“ Speisen auskommen.

Kritisch wird es für den Wolf in Gebieten, in denen der Mensch die Landschaft und Umgebung geprägt hat. Wenn der Wald oder die Wiesenlandschaft verschwindet und damit auch die Nahrung des Wolfes ist er auf Abfälle des Menschen angewiesen. Sobald jedoch der Mensch zusammen mit Nahrung (für den Wolf) auftritt verbindet der Wolf Nahrung und Mensch. Es kommt zu Übergriffen des Wolfes auf Menschen wie auch auf dessen Nutztier. Hier wurde die Verbreitung des Wolfes durch den Menschen unterbunden. Das ging im 20 Jahrhundert soweit, dass man den Wolf in vielen Gebieten komplett ausgerottet hat.

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Die Verbreitung des Wolfes heute ist in der Weltkarte zu erkennen. Der Wolf ist also eher auf der nördlichen Halbkugel verbreitet. Meist sind das Gebiete, in denen der Mensch nicht so dicht gesiedelt hat, dass für den Wolf auch ein ausreichend großer Lebensraum übrig geblieben ist.

Wenn man heute an die Verbreitung des Wolfes denkt, hat man menschenleere Landschaften wie Sibirien oder Nordamerika vor Augen. Das war nicht immer so. Wolfsspuren findet man heute auch an Mittelmeerstränden der Toskana und vor den Toren Roms. Tierschutzorganisation begrüßen diese Nähe des Wolfes zum Menschen und das Nebeneinanderleben. Diese Nähe ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Denn die absolute Nähe führt zu Problemen. Wenn der Wolf in „Menschengebiet“ eindringt und hier beispielsweise Nahrungsabfälle des Menschen frisst. Der Wolf verbindet dann Nahrung mit Menschen und seine Scheu vor Menschen verschwindet. Im schlimmsten Fall sieht der Wolf dann den Menschen als Nahrung. Aber was genau passieren wird, dass weiß niemand so genau.

Früher war der Wolf in der gesamten nördlichen Hemisphäre (bis zum 15. Breitengrad) zuhause. Damit war er mit dem Mensch das am weit verbreiteste Säugetier. Heute bewohnt er nur noch ein Drittel seines ursprünglichen Gebietes. Viele Teile in Europa sind heut komplett Wolfs-frei. Erst in den letzten 30-50 Jahren kam der Wolf langsam wieder zurück. Schutzmaßnahmen haben hier zu einer (tweileisen) Erholung der Wolfsbestände geführt.